Rhabarber-Schoko-Tarte {Rhabarber / Schokolade / Vanille / Sahne}

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Rhabarber steht momentan sehr hoch im Kurs bei uns. Die Zeiten in denen Rhabarber für mich einfach nur sauer war sind lange vorbei. Ich bin absolut begeistert wie schön Rhabarberstangen ausschauen, wenn man sie mit rotem Sirup bestreicht und im Backofen wenigen Minuten gart. Sie behalten ihre struktur, schauen appetitlich rot aus - auch wenn sie zuvor eigenltich grün waren - und machen sich wunderbar als Dekoration und Gechmackskomponente. Die Kombination aus kunsprigem Boden, sahnig süßer Schokomousse und säuerlichem Rhabearber ist der Knaller.

Das Rezept für den Mürbeteig stammt natürlich wieder von der wundervolle Peggy Porschen.

Zutaten für den Mürbeteig

  • 400g Mehl Typ 405
  • 200g feiner Zucker oder Rohrohrzucker
  • 200g Butter
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • 1 Tl abgeriebene Zitronenschale
  • z.B.: Kichererbsen oder andere getrocknete Bohnen zum Blindbacken

Zutaten für die Schoko-Mousse

  • 145g Milch
  • 1 Tl Vanille
  • 1 Eigelb
  • 20g Zucker
  • 50g weiße Kuvertüre
  • 3 Blatt Gelatine
  • 150g Schlagsahne

Zutaten für die Rhabarberschicht

  • 5 Stangen Rhabarber
  • 2-3 El roter Sirup (z.B.: Grenadine)
  • 50ml roter Sirup
  • Agar-Agar

Zubereitung

Für die Tarte verwende ich meine rechteckige Tarteform von 11x35cm und lege den Boden der Form mit Backpapier aus. Für den Mürbeteig die Butter schmelzen und zusammen mit dem Zucker und dem Ei verrühren. Mehl, Salz und Zitronenabrieb in einer separaten Schüssel vermischen. Die feuchten und die trockenen Zutaten nun rasch vermengen und zu einem glatten Teig verarbeiten. Das klappt sehr gut mit einem Teigschaber und anschließend mit den Händen. Den Teig in Folie gewickelt für mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Für die Tarte verwende ich später nur die Hälfte des Teiges. Aus dem Rest backen wir meist Kekse, die das Kuchenkind heiß und innig liebt. Alternativ bereitet ihr nur die Hälfte des oben beschriebenen Rezeptes zu.

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Den Rhabarber waschen, schälen und in 11 cm lange Stücke schneiden und nochmals der Länge nach halbieren. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und mit Grenadine bepinseln. Für ca. 10 Minuten bei 170°C Umluft im Ofen garen. 

Während der Rhabarber im Ofen ist, die Tartform mit der Hälfe des Teiges sorgfältig auslegen und mit Backpapier und den getrockneten Hülsenfürchten belegen. Bei 160°C ca. 15 Minuten im Ofen backen. Die Tart heraus nehmen, die Erbsen und das Backpapier vorsichtig entfernen und die Tarte solange weiter backen bis sie goldgelb und knusprig ist. Die Tarte vollständig auskühlen lassen.

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Für die Füllung die Sahne steif schlagen und bis zur weiteren Verwendung kalt stellen. Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen, die Kuvertüre hacken und in einer mittelgroßen Schüssel bereit stellen. Eigelb, Vanille und Zucker schaumig rühren. Die Milch aufkochen und heiß unter die Eigelbmasse rühren. Die Mischung zurück in den Topf geben und bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren anziehen lassen. Die Milch sollte ein klein wenig andicken und sämig über den Kochlöffel laufen.

Die heiße Milch durch ein Sieb auf die Schokolade gießen und kurz stehen lassen. Die Gelatine ausdrücken und zu der Schoko-Milch geben und alles zu einer glatten Masse verrühren. Solange in den Kühlschrank stellen bis die Creme zu gelieren beginnt. Dann die Sahne vorsichtig unterheben und auf dem Boden verteilen. Die Creme mindestens eine halbe bis eine Stunde im Kühlschrank festwerden lassen, bevor der Rhabarber drauf kommt.

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AgarAgar nach Packungsanweisung mit 50ml Sirup und 50ml Wasser aufkochen und die Tarte damit glasieren. Sie schmeckt frisch ganz köstlich aber hält sich auch wunderbar wenige Tage im Kühlschrank und lässt sich sogar problemlos einfrieren. Die Tarte sollte mindestens 3 Stunden kalt stehen um vollständig fest zu werden.

Ich wünsche euch eine köstliche Rhabarberzeit! Lasst euch inspieiren und genießt diese wunderbare Kombination aus sauer und süß.

Eure Tine